vorhin ein hinterher
vorhin erschien mir
als sei es hinterher zu einer größeren verwirrung gekommen
als zuvor.
in manchen augenblicken ist hinten immmer eher vorn.
und vorn ist,
wo ich bin,
auch wenn ich erst hinterher an die reihe komme.
das denk ich mir so dahin,
entlang einer unbestimmten gestimmtheit,
hilfreich bei dieser reflexion ist mir ein großes guiness,
soeben,
andererseits mitten in mannheim.
das mädchen nr.117 hüllt sich weiter in eine seltsame art von geschwätzigem schweigen.
paola mailt mir aus N., daß sie schwanger ist und sie wüßte nicht so genau, von wem.
als sie mir das sagt, macht sie eine jener vor impliziter geschwätzigkeit triefender pausen, die ich an ihr stets so geschätzt habe.
ich frage:
denkst du da gar an mich?
meinst du das baby, sagt sie.
ja, sag ich und beginne unverzüglich mit der entfaltung meines inneren kalendariums.
wir schweigen so vor uns hin.
dann sagt sie, haupsache, es wird gesund sein.
das hoffe ich, meine ich vergnügt.
die hoffnung stirbt zuletzt, sagt sie.
wir schweigen wieder ein wenig hin und her.
na dann, sage ich.
na dann, sagt sie.
laß hören von dir, höre ich mich reden.
mach ich, höre ich sie antworten.
ich denke gern an unsere zeit zurück, sage ich.
achdu,sagt sie.
ciao, sag ich.
sie sagt nichts mehr und legt auf.
als sei es hinterher zu einer größeren verwirrung gekommen
als zuvor.
in manchen augenblicken ist hinten immmer eher vorn.
und vorn ist,
wo ich bin,
auch wenn ich erst hinterher an die reihe komme.
das denk ich mir so dahin,
entlang einer unbestimmten gestimmtheit,
hilfreich bei dieser reflexion ist mir ein großes guiness,
soeben,
andererseits mitten in mannheim.
das mädchen nr.117 hüllt sich weiter in eine seltsame art von geschwätzigem schweigen.
paola mailt mir aus N., daß sie schwanger ist und sie wüßte nicht so genau, von wem.
als sie mir das sagt, macht sie eine jener vor impliziter geschwätzigkeit triefender pausen, die ich an ihr stets so geschätzt habe.
ich frage:
denkst du da gar an mich?
meinst du das baby, sagt sie.
ja, sag ich und beginne unverzüglich mit der entfaltung meines inneren kalendariums.
wir schweigen so vor uns hin.
dann sagt sie, haupsache, es wird gesund sein.
das hoffe ich, meine ich vergnügt.
die hoffnung stirbt zuletzt, sagt sie.
wir schweigen wieder ein wenig hin und her.
na dann, sage ich.
na dann, sagt sie.
laß hören von dir, höre ich mich reden.
mach ich, höre ich sie antworten.
ich denke gern an unsere zeit zurück, sage ich.
achdu,sagt sie.
ciao, sag ich.
sie sagt nichts mehr und legt auf.
trollio3 - 14. Jan, 10:49