...weiß aber nicht recht,
warum.....

trollio3 - 14. Jan, 18:15
Der Futknecht in der Badner Bahn!
Gestern saß ich in der Badner Bahn, von der Oper zur Laurenzgasse fahrend. Neben mir das Elfchen. Und etwas weiter hinten im Wagen, eine Gruppe Kinder oder auch sogenannter Teenager. Ich bin mittlerweile alt genug, um über 16-jährige abfällig als Kinder zu sprechen... aber ich schweife ab.
Wie für diese Generation an Sprösslingen üblich sind sie natürlich laut. Sie hören LAUT ihre Handy-Musik. Sie reden LAUT. Sie lachen LAUT. Unter normalen Umständen wäre das nicht erwähnenswert ...aber diese 3 Leutchen haben ihren Bildungsauftrag von der Regierung wahr genommen.
Ja..ich habe etwas dazu gelernt.
Plötzlich schreit eines der Mädels die andere an: "Du bist die größte Bitch auf Erden". Das hat mir ja schon mal gefallen.
Doch als dann noch der Bursche der Gruppe als "Oida, Du Futknecht!" tituliert wurde, war mir klar, dass mir hier etwas besonderes geboten wird. Ganz großes Tennis, sozusagen.
Dem Elfchen und mir hat das dann so gut gefallen, das wir uns den restlichen Nachmittag nur mehr als 'größte Bitch' und 'Futknecht' angesprochen haben. Erst einige Stunden später, als ich dann mit Freunden gesellig im "Tunnel" gesessen bin, wurde mir die tiefere Bedeutung des Futknecht's gewahr.
Ich bin immer noch begeistert.
Man sieht also, wir können durchaus noch was von den Jungen lernen. Die sind zu mehr gut, als uns im Altersheim zu besuchen und unsere Pension zu finanzieren!
- BM out -
Black_Mage - am Sonntag, 13. Januar 2008, 10:12 - Rubrik: das andere
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trollio3 - 14. Jan, 18:10
es ist alles so einfach.
der tod ist unendlich lang.
das unendliche nimmt alles endliche spurlos in sich auf.
dies in null_zeit.
die raum_zeit_örter alles endlichen verdichten sich auf null gegenüber dem unendlichen.
daher ist alles, was ist,
nichts.
treo - 14. Jan, 11:56
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trollio3 - 14. Jan, 11:13
vorhin erschien mir
als sei es hinterher zu einer größeren verwirrung gekommen
als zuvor.
in manchen augenblicken ist hinten immmer eher vorn.
und vorn ist,
wo ich bin,
auch wenn ich erst hinterher an die reihe komme.
das denk ich mir so dahin,
entlang einer unbestimmten gestimmtheit,
hilfreich bei dieser reflexion ist mir ein großes guiness,
soeben,
andererseits mitten in mannheim.
das mädchen nr.117 hüllt sich weiter in eine seltsame art von geschwätzigem schweigen.
paola mailt mir aus N., daß sie schwanger ist und sie wüßte nicht so genau, von wem.
als sie mir das sagt, macht sie eine jener vor impliziter geschwätzigkeit triefender pausen, die ich an ihr stets so geschätzt habe.
ich frage:
denkst du da gar an mich?
meinst du das baby, sagt sie.
ja, sag ich und beginne unverzüglich mit der entfaltung meines inneren kalendariums.
wir schweigen so vor uns hin.
dann sagt sie, haupsache, es wird gesund sein.
das hoffe ich, meine ich vergnügt.
die hoffnung stirbt zuletzt, sagt sie.
wir schweigen wieder ein wenig hin und her.
na dann, sage ich.
na dann, sagt sie.
laß hören von dir, höre ich mich reden.
mach ich, höre ich sie antworten.
ich denke gern an unsere zeit zurück, sage ich.
achdu,sagt sie.
ciao, sag ich.
sie sagt nichts mehr und legt auf.
trollio3 - 14. Jan, 10:49